Was ist Around the Clock – und warum solltest du es spielen?
Around the Clock gehört zu den klassischsten Dart-Spielen überhaupt. Es ist einfach zu erklären, lässt sich solo oder in der Gruppe spielen und trainiert dabei eine der wichtigsten Grundfähigkeiten im Dart: die Präzision auf einzelne Felder. Kein Wunder, dass dieses Spiel in nahezu jeder Kneipe, jedem Vereinstraining und jedem Wohnzimmer gespielt wird – vom Anfänger bis zum erfahrenen Ligaspieler. Wer die Around the Clock Dart Regeln einmal verinnerlicht hat, hat ein Trainingswerkzeug für das ganze Dartleben.

Das Spielprinzip klingt simpel: Du musst alle Felder auf der Dartscheibe der Reihe nach treffen – von der 1 bis zur 20, danach das Bull. Aber wer das erste Mal vor der Scheibe steht und merkt, wie schwer es ist, auf Befehl ein bestimmtes Feld zu treffen, versteht schnell, warum dieses Spiel so wertvoll ist. Around the Clock ist das ideale Spiel für alle, die ihr Zielspiel systematisch verbessern wollen.
Around the Clock Dart Regeln – So funktioniert es
Die Grundregeln von Around the Clock sind denkbar einfach und brauchen keine lange Einführung:
- Gespielt wird alleine oder mit mehreren Spielern abwechselnd.
- Jeder Spieler muss die Felder 1 bis 20 in aufsteigender Reihenfolge treffen.
- Nach der 20 muss das Bull (Bullseye, also das innere Bullauge) getroffen werden.
- Wer zuerst alle Felder inklusive Bull getroffen hat, gewinnt.
- Pro Runde hat jeder Spieler drei Würfe (wie beim normalen Dart).
- Ein Treffer auf das gewünschte Feld – egal ob Single, Double oder Triple – zählt als gültiger Treffer und man rückt zum nächsten Feld weiter.
Das war es im Wesentlichen. Keine komplizierten Punkterechnungen, keine Checkout-Kombinationen – einfach Feld für Feld abarbeiten. Genau das macht Around the Clock so zugänglich. Für Anfänger ist es der perfekte Einstieg, bevor sie sich mit den Regeln von 501 oder anderen Spielvarianten befassen. Wer noch ganz am Anfang steht, findet im Artikel Dart 501 Regeln einfach erklärt – So spielst du wie ein Profi eine hervorragende Ergänzung, um die wichtigste Dartdisziplin parallel zu erlernen.
Varianten von Around the Clock – Mehr Spannung, mehr Herausforderung
Das Grundspiel ist schnell gelernt – aber es gibt zahlreiche Varianten, die das Spiel anspruchsvoller, taktischer oder einfach lustiger machen. Hier sind die beliebtesten:
Around the Clock mit Doubles: In dieser Variante zählt nur ein Treffer im Double-Ring des jeweiligen Feldes. Wer also auf die 1 muss, darf nur das Double-1-Feld treffen. Diese Variante ist deutlich anspruchsvoller und eine exzellente Vorbereitung auf das Doppel-Auschecken bei 501.
Around the Clock mit Triples: Noch eine Stufe schwieriger – hier muss das Triple-Feld getroffen werden. Diese Version ist selbst für erfahrene Spieler eine echte Herausforderung und trainiert die Präzision auf einem ganz anderen Level.
Around the Clock rückwärts: Statt von 1 bis 20 geht es von 20 bis 1. Klingt banal, ist es aber nicht – die meisten Spieler sind auf bestimmte Felder konditioniert. Rückwärts spielen bricht diese Gewohnheit auf und zwingt zu bewusstem Zielen.
Around the Clock mit Zeitlimit: Jeder Spieler hat eine bestimmte Anzahl an Runden (zum Beispiel 10), um so weit wie möglich zu kommen. Gewonnen hat, wer am Ende auf der höchsten Zahl steht. Diese Variante eignet sich gut für Gruppenabende, wenn man nicht ewig auf einen Sieger warten will.
Around the Clock – Penalty-Version: Trifft ein Spieler das falsche Feld, muss er einen Schritt zurück. Wer auf die 5 zielt und die 3 trifft, muss zurück auf die 4. Diese Strafvariante macht das Spiel dramatischer und erhöht den Druck enorm – ideal für alle, die mentale Stärke unter Wettkampfbedingungen trainieren wollen. Das mentale Element ist beim Dart ohnehin nicht zu unterschätzen; wer tiefer einsteigen will, findet dazu wertvolle Impulse im Beitrag über Mental Training im Dart Rock Café.
Around the Clock mit Bull-Pflicht zwischen den Zahlen: Nach jeder Zahl muss erst das Bull getroffen werden, bevor man weitermachen darf. Extrem zeitaufwendig, aber ein absolutes Präzisionstraining – insbesondere für das Bull, das viele Spieler vernachlässigen.
Around the Clock als Trainingswerkzeug – So nutzt du es richtig
Around the Clock ist nicht nur ein Spiel, sondern eines der effektivsten Trainingswerkzeuge im Dart-Sport. Der Grund: Es zwingt dich dazu, systematisch jedes einzelne Feld der Scheibe anzusteuern – auch die ungeliebten. Viele Spieler trainieren unbewusst immer die gleichen Felder (20, 19, Triple-Bull) und vernachlässigen dabei Felder wie die 14 oder die 6. Around the Clock lässt das nicht zu.
Hier sind konkrete Trainingstipps, wie du das Maximum aus Around the Clock herausholst:
- Statistik führen: Notiere dir nach jeder Runde, wie viele Würfe du für jedes Feld gebraucht hast. So erkennst du deine Schwachstellen und kannst gezielt daran arbeiten.
- Schwierige Felder isolieren: Wenn du merkst, dass du bei der 14 oder der 11 regelmäßig hängenbleibst, trainiere diese Felder in separaten Sessions gezielt. Stell dich 50-mal nacheinander auf diese Felder und wirf – ohne die anderen Zahlen.
- Tempo variieren: Wirf manchmal langsam und bewusst, manchmal schnell unter Zeitdruck. Das simuliert verschiedene Wettkampfsituationen und trainiert sowohl Technik als auch Mentalität.
- Gegen dich selbst antreten: Stell dir ein Ziel: Alle 21 Felder in unter 30 Würfen. Oder in unter 25. Dann versuche, deinen persönlichen Rekord zu brechen. Dieses Selbst-Wettkampf-Prinzip hält die Motivation hoch.
- Doubles-Version als Pflichtprogramm: Wer regelmäßig die Doubles-Variante trainiert, wird merklich besser im Auschecken bei 501 und anderen Spielen. Die Doppelfelder sind im Wettkampf entscheidend – sie müssen automatisch sitzen.
Wer sein Training strukturiert angehen will, findet im Artikel Dart zu Hause trainieren: 4-Wochen-Plan für Einsteiger einen vollständigen Trainingsplan, der Around the Clock sinnvoll in eine umfassende Übungsroutine einbettet.
Around the Clock im Gruppenspiel – Spaßgarant für Kneipenabende
Was Around the Clock besonders macht: Es funktioniert mit beliebig vielen Spielern. Während 501 bei fünf oder sechs Personen schnell zäh wird, bleibt Around the Clock auch in größerer Runde spannend – weil jeder nur dann dran ist, wenn er dran ist, und das Niveau der Mitspieler keine Rolle spielt. Anfänger und Fortgeschrittene können problemlos gemeinsam spielen, ohne dass es einseitig wird.
Für Kneipenabende eignet sich besonders die Zeitlimit-Variante oder eine Teamversion: Zwei Teams treten gegeneinander an, und die Mitglieder spielen abwechselnd für ihr Team weiter. Wer zuerst bis zum Bull durchgespielt hat, gewinnt. Diese Format sorgt für Teamdynamik, Anfeuern und jede Menge Spaß – genau das, wofür eine gute Dart-Kneipe steht.
Wer das Spiel nicht nur kennenlernen, sondern auch in einer echten Atmosphäre ausprobieren möchte, ist im Dart Rock Café in Lohfelden bei Kassel genau richtig. Hier stehen 2 Radikal Dartautomaten, 2 Löwen HB10 E-Dart-Automaten, oder 4 Steeldart-Boards bereit – die Boards auf Voranmeldung per Time Slot buchbar. Ob Anfänger, Gelegenheitsspieler oder ambitionierter Kneipenspieler: Hier kann jeder Around the Clock und viele weitere Spielvarianten in entspannter Atmosphäre ausprobieren. Einen Überblick über das Spielangebot und die Dart-Kultur vor Ort gibt es im Beitrag Softdart vs. Steeldart – Unterschiede & wo du in Kassel beide spielen kannst.
Fazit: Around the Clock – einfach, effektiv, unverzichtbar
Around the Clock ist mehr als ein einfaches Aufwärmspiel. Es ist ein vollwertiges Trainings- und Gesellschaftsspiel, das die Grundlage jeder soliden Dartkarriere bildet. Die Regeln sind in zwei Minuten erklärt, die Varianten sorgen für langfristige Abwechslung, und der Trainingsnutzen ist enorm. Egal ob du alleine übst oder mit Freunden in der Runde spielst – Around the Clock gehört auf jede Dartscheibe.
Du willst Around the Clock und andere Spielvarianten direkt ausprobieren? Komm ins Dart Rock Café in Lohfelden bei Kassel – einfach vorbeischauen oder einen Time Slot für die Steeldart-Boards buchen. Wir freuen uns auf dich!




